23. November 2024
Wanderverein stellt Weichen für die Zukunft
In einem wunderschönen Rahmen fand die Jahreshauptversammlung 2024 des Wandervereins Schollbrunn im „Haus Herrengrund“ statt. Mit einer Beteiligung von über 25% der wahlberechtigten Mitglieder, begann am Samstagabend, nach einer besinnlichen Stunde mit Kaffee und Gebäck, die Jahreshauptversammlung. Der 1. Vorsitzende Helmut Schick begrüßte die Anwesenden und bat um eine Gedenkminute und ein gemeinsames Gebet für die Verstorbenen. Danach überbrachte Beatrice Schick die Grußworte der, durch Krankheit verhinderten, Bürgermeisterin Thea Kohlroß. Sie bedankte sich für das Engagement des Wandervereins im Gemeindeleben von Schollbrunn.
Ein großes Dankeschön sprach Helmut Schick auch an die Wanderführerinnen und Wanderführer aus. Danke allen Helferinnen und Helfern vom Forellenfest, dem SC Schollbrunn, Danke an das „Hirschen-Team“ für ihre vielfältige Unterstützung. Er dankte auch seinen Vorstandskolleginnen und Vorstandskollegen, die das ein oder andere Mal schon unter seinen verrückten Ideen stöhnen mussten. Danke auch den vielen Spendern innerhalb des letzten Vereinsjahres, egal ob kleiner oder großer Betrag, der Wanderverein ist für jeden Euro dankbar.
Beim anschließendem Rechenschaftsbericht berichtete Helmut Schick über einen Mitgliederzuwachs von 12 Mitgliedern auf jetzt immerhin 187 Mitglieder. Auch die stattliche Anzahl von 53 Wandermäusen ist beachtenswert. Besondere Erwähnung hatten hier die beiden letzten Projekte des Wandervereins mit der „Nistkasten-Schauwand“ und der „Picknickstation“ an der Wandermäuseburg verdient. Beide Projekte wurden von den Wandermäusen und der Volksbank eG Neckar Odenwald Main-Tauber finanziert und bereichern den beliebten „Naturlehrpfad Scholli“.
Beim anschließenden Kassenbericht durch Sven Geis gab es nur Erfreuliches zu hören. Er konnte ein positives Jahresergebnis verkünden und bedankte sich für die zahlreichen Spenden, die damit den Wanderverein Schollbrunn in seiner sozialen Verantwortung und Aktivität unterstützen. Helmut Schick dankte auch Sven Geis für die hervorragende Zusammenarbeit und die Versammlung erteilte die beantragte Entlastung mit einer Stimmenthaltung.
Auch der Bericht des Wanderwartes Karl-Heinz Rothaug war absolut positiv. An den 19 Veranstaltungen in 2024 des Wandervereins nahmen 563 Akteure teil. Höhepunkte waren die Mehrgenarationenwanderung und die, durch extrem schlechte Wetterprognose verursachte, alternative Veranstaltung mit ungeplanter Zeltübernachtung am Grillplatz. Die durchschnittliche Beteiligung von über 20 Aktiven an den Wanderung, wurde jeweils ergänzt von der guten Beteiligung der Wandermäuse.
Die Jugendleiterin Beatrice Schick berichtete von der positiven Entwicklung der Wandermäuse im letzten Jahr. Ein Höhepunkt war zweifellos die Mehrgenerationenwanderung mit sehr guter Beteiligung der Wandermäuse per Fuß und auch per Rad. Besonders erwähnenswert war die Leistung von den Wandermäusen Loni und Jakob mit der kompletten Wanderstrecke von 23 km. Auch die beiden 5-jährigen Wandermäuse Lena und Luisa wurden hervorgehoben, sie stiegen bei den letzten 7 km mit ihren Müttern in die letzte Wegstrecke ein. Mitviel Spaß schlossen sie sich der 23-köpfigen Wandergruppe an. Großes Hallo gab es beim ungeplanten Zusammentreffen mit der Radgruppe und den daran beteiligten Wandermäusen mitten im Wald.
Eine tolle Geschichte bescherte die schlechte Wetterprognose für das geplante Zeltlager. Alternativ wurde kurzfristig auf „Nudeln mit Tomatensoße“ am Grillplatz umgeplant. Hier war die Stimmung phantastisch und wurde durch den Wunsch einiger Wandermäuse an ihre Eltern nach einer Zeltübernachtung gekrönt. Diese Wünsche wurden mit der beginnenden Dämmerung erfüllt und am nächsten Morgen wurde vom Verpflegungstross ein gutes Frühstück präsentiert.
Eine von Helmut Schick beantragte Entlastung des Vorstandes wurde mit der Stimmenthaltung der Vorstandsmitglieder erteilt.
Die anschließende Ehrung der Mitglieder mit über 12 Wanderungen, Marion Geis, Maria und Karl-Heinz Rothaug, Beatrice Schick und Gisela Kronmüller sowie die in Abwesentheit geehrten Bernd und Renate Haas für ihre langjährige Verdienste für den Wanderverein, beendete den Bericht über das Wanderjahr 2024.
Bei der anschließenden, von Helmut Schick beantragten Satzungsänderung ging es um die Positionierung des Vorstandes für die Zukunft. Die aus dem Jahre 1989 festgelegte Satzung wurde der Zeit angepasst und die Erweiterung des Vorstandes auf maximal sechs gleichberechtigte Vorstände festgelegt. Die Satzungsänderung wurde nach einem von allen akzeptierten Änderungswunsch eines Mitglieds und einem erbetenen vorgelesenen Satzungsvergleich über den Paragrafen „Satzungsänderung“ einstimmig beschlossen.
Unter „Sonstiges und Anregungen“ gab es keine Wortmeldungen und so bedankte sich Helmut Schick bei Karl Englert für die Zubereitung eines sehr schmackhaften „Suppensnacks“ und beim Team des „Haus Herrengrund“ für die tolle Bewirtung.
Mit dem Singen des Spessartliedes ging der offizielle Teil des Abend zu Ende.
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